Zen mein Zen Zen-Wahrheiten der Eine Geist Tao Wu-Wei Zen-Healing der innere Beobachter
Alle Wesen und alle Erleuchteten sind an sich nichts als der Eine Geist, und alles andere ist nichts. Dieser Geist ist ohne Anfang, ungeboren und unzerstörbar, ohne Form, ohne Erscheinung. Er gehört nicht zu den Dingen, die existieren oder nicht existieren. Er ist weder lang noch kurz, weder groß noch klein, denn er ist jenseits aller Beschränkungen, aller Maßeinheiten, Namen, Spuren und Vergleiche. Es ist das, was immer gegenwärtig ist - aber sobald du Begriffe davon bildest, bist du sofort im Irrtum. Dieser Geist ist unermesslich und unergründlich wie die grenzenlose Leere.

Der Eine Geist allein ist Befreiung, und es gibt keinen Unterschied zwischen Erwachten und sog. Nicht-Erwachten, nur dass diese an Formen festhalten und im Außen die Befreiung suchen. Durch eben dieses Suchen aber verlieren sie sie. Denn sie benutzen den Geist, um den Geist zu erfassen. Doch in Wirklichkeit kann niemals ein Jemand erwachen. Selbst wenn sie ein Äon lang ihr Äußerstes leisten würden, sie könnten die Befreiung doch nicht erreichen. Sie wissen nicht, dass ihnen in dem Augenblick, in dem sie das begriffliche Denken loslassen und ihre Unruhe vergessen, Befreiung “da” ist; denn dieser Geist ist “Alles-was-es-gibt”, und das ist alles, was alle Lebewesen sind. Der Eine Geist ist nicht kleiner, wenn er sich in gewöhnlichen Dingen, noch größer, wenn er sich als Erwachter manifestiert. Wenn Erwachen geschieht, wird gesehen, dass niemand da ist oder war, der erwachen kann.

Huang-Po

Der Weg ist jenseits von Sprache, denn auf ihm gibt es
kein Gestern, kein Morgen, kein Heute.

Sosan (um 600 u.Z.)

Tao Te King (ext. Link)

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