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| Wahrheit und Wirklichkeit der Gottesmystik
Quelle Alle mystischen Traditionen und Überlieferungen in den fernöstlichen Religionen glauben zu wissen: Das Universum lebt, es ist beseelt, und Gott ist überall. Mehr noch: Der Mensch strebt einem göttlichen Bewusstsein entgegen. Doch das Christentum besitzt seit seinen Anfängen eine alle asiatische Mystik in den Schatten stellende gnostische Basis. Die Mystik als Gnosis findet sich am ausführlichsten im apokryphen Thomastext ausgebreitet. Dort geht es im Kern der Botschaft Jesu um die so genannte "unio mystica", als jener von einem jeden Menschen zum ultimativen Lebensziel anzustrebende Einswerdung mit dem All. Dass diese von Jesus verkündete Gnosis und Mystik keine bloße Theorie sondern ein erreichbares Ziel des Menschen darstellt, das lässt er uns mit den folgenden Sprüchen aus dem Thomastext wissen: 002) Jesus sprach: Wer sucht, der wird finden. Wer an das Innere pocht, dem wird geöffnet. Wer sucht, der suche weiter, bis er findet. Wenn er findet, wird er entsetzt sein, und wenn er entsetzt ist, wird er sich wundern. Über das All wird er herrschen und Ruhe finden. 032) Jesus: Eine Stadt, die hoch auf einem Berg gebaut und befestigt ist, kann weder fallen noch verborgen bleiben. Ich bin das Licht über allem, und das All bin ich. 067) Jesus: Wenn einer das All erkennt, aber sich selbst nicht, so verfehlt er alles. 077) Jesus: Ich bin das Licht über allem, und das All bin ich. Aus mir ist das All hervorgegangen, und alles ist bei mir angekommen. Spaltet das Holz – ich bin da! Hebt einen Stein auf – ihr findet mich! |
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Gespräche mit Gott, Band 1: Ein ungewöhnlicher Dialog
Kurzbeschreibung |
| Meine Gotteserfahrung Wie Ihr ja wißt bin ich in einen christlichen Kindergarten gegangen. Und danach bin ich mit Ulrich beim EC gewesen, und danach war ich irgendwann Mormone, und von da ab dachte ich, meinen Glauben verloren zu haben. Etwas später, als mein Kopfkino zu groß wurde und ich mich mit Gedankenstille auseinander setzte, kam ich dann zum Zen.und zum Taoismus ganz speziell. Wu-Wei, das sich vom Tao leben lassen, hatte es mir angetan. Ach ja, als ich zu den Anonymen Alkoholikern kam, da ist ja auch noch von der Höheren Macht die Rede. Also, in welcher Lebenslage ich mich immer befand, ich war mir einer geistigen Macht gewahr, die grösser ist, als ich selbst. Meine spezielle Aufgabestellung ist jedoch, dass ich immer, wenn's Probleme gibt, diese Höhere Macht anflehe mich aus der misslichen Situation zu befreien. Zudem habe ich kein Vertrauen sondern zweifle immer wieder, und so werden die Prüfungen immer ärger, die ich durchleben muss, um zu lernen.
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