Themenkreis: Emotionen 

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siehe auch selbsthilfe-beratung/anspannung (ext.Link)

Zeit meines Lebens habe ich solch eine innere Unruhe in mir. Ein Hintergrundszittern in meiner Seele, welches ich nicht definieren kann.
Ich habe das Gefühl, dass dort etwas ist, was ich suche, meine innere Mitte vielleicht? Beruhigungsmittel nehmen ?

Wir wissen, dass mein Beruhigungsmittel früher der Alkohol war. Heute ist die Unruhe auch nicht ganz fort.
Ich habe von meiner Ärztin
Fluoxetin verordnet bekommen.
Wie wir wissen, leide ich auch noch an einer Zwangsneurose und nicht nur Depressionen.

Humoristisch sei angemerkt: Früher hatte ich immer die Zwangsvorstellung, dass ich auf  den Teppich geascht hätte und nun würde es gokeln. In meiner Phantasie waren nur noch rauchende glimmende Trümmer von dem Haus, in dem ich wohne, wenn ich heim käme. Heute setze ich alle paar Minuten eine andere Uhr auf, wenn díe Unruhe zu stark wird; auch Mist und bremsend, aber ich komme wenigstens aus dem Haus. Ich bin jetzt in psychotherapeutischer Behandlung, und

 

STADELMANN GERD DR.MED. FACHARZT F. PSYCHIATRIE

musste auch schmunzeln, als ich ihm das "beichtete".

Multitasking nenne ich es so gerne, wenn ich auf "mehreren Hochzeiten tanze", wenn ich die alte Mühle mal ausfahre. Morgens lasse ich mir immer viel Zeit, die Küche "bleibt liegen". Und dann gehe ins Bad und mache mich fertig, dabei spüle ich und mache die Betten und was weiß ich noch.

Und genauso arbeite ich, indem ich mich selbst antreibe, mein Schwungrad beschleunige und dann kommt, was kommen muss: Fehler geschehen.

Und ich stoße wüste Zauberformeln aus. Anstatt zu sagen und mich ganz bewußt auf das HIER & Jetzt zu konzentrieren.

Welche Höchtleistungen könnte man doch erbringen, wenn man die Mühle ausfährt, aber abundan mal einen Gang ganz bewußt runterschaltet ?

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